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Weihnachtsaktion 2018 & Besuch in Rumänien

26. Oktober 2018
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Ferienlager 2018
26. Oktober 2018
 

Weihnachtsaktion 2018

Mit Ihrer Hilfe sind auch in diesem Jahr wieder viele Päckchen für unsere rumänischen Schützlinge zusammengekommen und warten in Rumänien auf die Verteilung während der Weihnachtsfeiern in den Kinderwohnungen. Dazu konnten wir Geld für die Ausgestaltung der Feiern überweisen. In Frau Voinea, der ehemaligen Direktorin des Kinderheimes in Iasi, haben wir eine äußerst zuverlässige Vertrauensperson, die die Pakete in Empfang nimmt und für die gerechte Verteilung sorgt.
Sie weiß auch, was die einzelnen Kinder das ganze Jahr über zusätzlich zur Grundversorgung benötigen z.B. medizinische Hilfe, Brillen, Hörgeräte, besondere Schulartikel oder auch mal neue Matratzen oder einen neuen Kühlschrank und setzt sich dafür ein, dass keiner zu kurz kommt. Wir wollen sie dabei nach Kräften unterstützen und vertrauen auf Ihre Spendenbereitschaft - nicht nur zur Weihnachtszeit.
Auch an einige Familien und bedürftige Einzelpersonen gingen Weihnachtspakete und unsere laufenden Unterstützungen. Manche sind schon seit Jahren darauf angewiesen, neue kamen dazu. Gerne erzählen wir Ihnen persönlich mehr darüber.

Rufen Sie uns an: 0921-73 86 73 2
 
 
 

Besuch in Rumänien

Wir sind vom 18.-22. November nach Rumänien geflogen und waren zum ersten Mal selber dabei, als der LKW der Spedition die Pakete zu den Verteilerstellen in Iaşi und im Seminar Neamt brachte. Wegen des starken Schneefalls mit anschließendem Verkehrschaos kam er allerdings erst mit Verzögerung an. Aber dann hat alles gut geklappt. Im Kinderheim und in den Kinderwohnungen werden die Weihnachtspäckchen im Rahmen einer Weihnachtsfeier von Frau Voinea zusammen mit dem Weihnachtsmann überreicht. Dazu konnten wir Geld überweisen für Saft, Obst, Gebäck, Nüsse und Süßigkeiten – die Kinder durften sagen, was sie sich wünschen.
 
Frau Magda Voinea
Von Frau Voinea erfuhren wir dann endlich mal Genaueres, was mit den Kindern aus dem Heim geworden ist, die von Familien aufgenommen wurden (einige sind auch in den Kinderwohnungen untergekommen). Das Projekt des Staates sieht vor, einzelnen Familien Geld zu bezahlen, wenn sie ein Heimkind aufnehmen. Aber wie wenig ist das! Und geht es wirklich um das Wohl der Kinder? Wir erkundigten uns speziell nach dem Verbleib von 5 Geschwistern, die wir in den vergangenen Jahren kennengelernt haben. In Kinderwohnungen sind M. (10), S. (16) und St. (17), der im Juli die Schule als Automechaniker beendet. Der Große (21) arbeitet in einer Schäferei und der 20-Jährige lebt im Dorf bei seinem Vater (Alkoholiker, Gelegenheitsarbeiter). Die Mutter ist vor kurzem im Alter von 55 Jahren gestorben, alle Kinder – obwohl weitgehend im Heim aufgewachsen - sind sehr traurig. Bis alle selbständig sind, werden noch Jahre vergehen, in denen diese Geschwister unsere Unterstützung brauchen. Wir würden uns sehr freuen, wenn jemand von Ihnen sich zu einer längerfristigen verlässlichen Hilfe für diese Kinder entschließen könnte, evtl. im Rahmen einer Patenschaft für eines der Kinder.

Fast alle Kinder in den Appartements brauchen neue Winterstiefel.
 

Und noch eine große Not: bei Familie T. in N. liegt die große Tochter, die mit ihrem Mann, einem Schäfer, in Spanien lebt und 2 Kinder hat (3 Jahre und 7 Monate) in Spanien im Koma in einem Krankenhaus. Die Mutter, selbst schwer psychisch krank, hat sich aufgemacht zu ihr zu fahren/fliegen und wurde nur für 5 Minuten vorgelassen, durfte auch nicht zu den Kindern. Wie sie die Reise geschafft hat, ist uns ein Rätsel, sie kann sonst nicht einmal alleine ins Dorf gehen. Sie haben sich 500,- € für den Flug vom Chef des Mannes geliehen. Das muß nun zurückgezahlt werden, wo doch die 250,- €, die der Mann im Sägewerk verdient, sowieso hinten und vorne nicht reichen.

Bitte helfen Sie durch eine Sonderspende, besonders der Familie T. und den Geschwistern.



Ein ganz großes „Dankeschön“ für bisher geleistete Hilfe!.